„Hallo zurück“ mit vielen tollen Neuigkeiten

Ihr lieben Leserinnen und Leser von share veggie!

Unser letzter Artikel ist fast ein halbes Jahr her. In dieser Zeit haben wir es uns aber nicht mit veganen Köstlichkeiten auf dem Sofa gemütlich gemacht (jedenfalls nicht die ganze Zeit), sondern haben unsere Energie in unser neues „Projekt“ gesteckt und freuen uns riesig uns bei euch zurückzumelden mit:

Komodo_hot pansfavorite fair – unserem Schweizer Online-Shop für nachhaltige Mode.

Alle Produkte, die wir in unserem Shop anbieten sind fair produziert sowie aus biologischen und veganen Materialien. Denn: Die Zukunft ist grün. Und wir sind überzeugt, dass auch ihr jede Menge Spass am grünen Shoppen habt. Aber bevor wir lange quatschen, schaut einfach selbst auf unserem Shop vorbei. Hier erfahrt ihr auch alles über die angebotenen Modelabels und unsere Philosophie.

Los geht’s: www.favorite-fair.ch

 
 

glimpse_Kleid coralBye, bye share veggie. Hello favorite fair.

Da der Shop all unsere Aufmerksamkeit verlangt, sagen wir erst einmal „Tschüss“ zu share veggie. Aber keine Sorge: wir werden euch weiterhin auf unserem favorite fair-Blog neben den grossen Modethemen auch über die verschiedensten Themen rund um einen nachhaltigen Lifestyle informieren. Den Blog findet ihr ebenfalls unter www.favorite-fair.ch

Wir freuen uns sehr, euch bei favorite fair wiederzusehen.

Folgt uns auch auf Facebook, Twitter und Instagram.

PonyHütchen im Interview – Naturkosmetik mit persönlicher Note

Unter dem Slogan „Candy Cosmetics. Handmade in Switzerland.“ produziert PonyHütchen beste Naturkosmetik und das mit einer großen Portion Kreativität. Wir haben  das „Einfrauunternehmen“ gelöchert und viele spannende Antworten erhalten. Das Interview macht Lust auf die Produkte von PonyHütchen – wir sind schon kräftig am testen. Ganz nach dem Motto von PonyHütchen „Schönes macht schön“.

Ponyhütchen ist ein „Einfraubetrieb“ – von der Ideenfindung bis zur Produktion – bist du ein Multitalent?

Ein bisschen. Ich kann mich für vieles begeistern und sauge Inspirationen und neues Wissen auf wie ein Schwamm. PonyHütchen ermöglicht es mir, viele meiner Talente positiv zu nutzen und ich freue mich, dass ich so viele Menschen mit meinen Produkten begeistern kann. Natürlich habe ich aber auch viel Hilfe und Unterstützung – ohne meinen Mann, der mich sehr entlastet, damit ich mich in Sachen PonyHütchen engagieren kann und ohne Tabea, den guten Geist von PonyHütchen wäre das alles nicht zu realisieren.

Hendrike

Du hast eine Vielzahl veganer Kosmetika in deinem Sortiment. Ist das ein besonderes Anliegen von dir?

Ja, definitiv. Wieso muss ich in einem Produkt tierische Inhaltsstoffe verwenden, wenn ich das Produkt in derselben Qualität auch ohne herstellen kann? Die einzigen Produkte im Onlineshop, die nicht vegan sind, sind die Lipbalms von Silk Naturals, da sie Bienenwachs enthalten und eine Seife von Eve Butterfly Soaps, die Buttermilch enthält. Ansonsten ist das Sortiment vollständig vegan – man kann sich ja im Shop auch alle veganen Produkte über den Suchfilter ‚shop by’ bzw. den Tag ‚vegan’ anzeigen lassen. Ich habe in den letzten Jahren mein komplettes Sortiment ‚veganisiert’, Bienenwachs, Milchpulver, Lanolin und ähnliche Rohstoffe tierischen Ursprungs durch vegane Alternativen ersetzt bzw. die Rezepte überarbeitet.

Was findet man alles in deinem Kosmetikschrank?

Eine bunte Mischung aus Naturkosmetik, konventionellen Produkten und vor allem Nagellack ohne Ende. Und natürlich sehr viele PonyHütchen Produkte – teilweise sind das Produkte, die man bereits im Onlineshop findet und natürlich muss jedes Produkt, dass seinen Weg in den Onlineshop findet, auch von mir und meinen Freundinnen auf Herz und Nieren getestet werden.

Welches ist dein persönliches Lieblingsprodukt im Shop?

Das ist sooo eine schwere Frage. Ich liebe die intensive Tagescreme fresh & fruity mit Bio-Macadamianussöl sehr, bin aber derzeit auch sehr Fan des Duftes von a perfect match(a) – da verwende ich derzeit das aluminiumsalzfreie Cremedeo und natürlich das After Sun Balm, welches ich aufgrund seiner kühlenden, hautpflegenden und extrem regenerierenden Eigenschaften sehr schätze.

Spielt der große Begriff Nachhaltigkeit auch in anderen Lebensbereichen bei dir eine zentrale Rolle?

Ja, sicherlich. Obwohl ich mittlerweile Mutter von zwei Kindern im Alter von zwei und vier Jahren bin und wir nicht in einer (Gross-) Stadt leben, besitzen wir immer noch kein Auto. Da spielt viel Überzeugung mit rein. Auch für PonyHütchen erledige ich alle Dinge mit dem Fahrrad und einem Anhänger, auch wenn das manchmal körperlich sehr anstrengend ist, wenn ich etwa 25 kg Bio-Sheabutter von der Post abholen gehe. Ich vermeide es, wann immer möglich, zu fliegen, sondern nehme stattdessen lieber den Zug.

Auf was dürfen wir uns in Zukunft freuen?

Momentan feile ich an einer Pflegeserie mit Chiasamenöl, die speziell gegen erste Fältchen sein soll. Chaisamenöl ist ein tolles Öl, welches hervorragende Eigenschaften für die Hautpflege besitzt und leider (und zu unrecht, wie ich finde), bislang noch nicht soviel Beachtung findet. Dann möchte ich das Sortiment um etliche neue Duschprodukte erweitern, damit nicht nur die Badewannenbesitzer in den Genuss von PonyHütchen-Produkten kommen können. Zudem habe ich die ersten Cremedeos für den Verkauf in der EU zertifizieren lassen und werde diese künftig auch an Wiederverkäufer in der Schweiz, Österreich und Deutschland verkaufen können. Das heisst, dass es PonyHütchen zukünftig nicht nur online geben wird, sondern auch vor Ort!

Die Produkte von PonyHütchen könnt ihr im Online Shop bestellen. 

– Tausend Dank an PonyHütchen für das spannende Interview –

„You’re crazy my child, you must go to Berlin“

In Berlin boomt der vegane Lifestyle. Wir haben zwei Tage in der Hauptstadt verbracht, viel ausprobiert und tolle Tipps für euch mitgebracht. Auf geht’s…

…Shopping

Die Liste nachhaltiger, veganer Mode in Berlin ist lang. Die Liste kreativer Jungdesigner, die den nachhaltigen Gedanken ebenfalls umsetzen, noch länger. Unmöglich, das in 2 Tagen zu erfassen. Wir haben uns bemüht und hier eine kleine Auswahl für euch:

DearGoods: Das DearGoods findet man 1 x in Berlin, 2 x in München und online. In dem super schön eingerichteten Laden in Berlin hätten wir eine Ewigkeit verweilen können. Mit den drei Schlagwörtern fair + vegan + bio bietet DearGoods alles, was das nachhaltige „Mode-Herz“ höher schlagen lässt. Entdeckt und gleich zugeschlagen haben wir bei den super coolen Taschen von Matt & Nat. Diese tragen wir nun stolz…. täglich :)

Vegane Schuhe gibt’s bei Avesu: Besonders angetan haben es uns die Schuhe von Johnny’s Vegan. Für den Sommer fanden wir die Wedges von Novacas sehr schön und vor allem bequem…

Slowmo: Selten haben wir in einer so ruhigen und schönen Stimmung wie bei slowmo in Berlin eingekauft. Auf den ersten Blick hat uns das ein oder andere raffinierte Modestück von slowmo fast überfordert – aber wie vielseitig man z.B. einen Jumpsuit tragen kann oder wie man sich am elegantesten in einem Basic präsentiert, wurde uns bei slowmo geduldig gezeigt. Bei Limonade und netten Gesprächen versteht sich :) All die bei slowmo erstandenen Kleidungsstücke tragen wir super gerne – da hat sich jeder Euro gelohnt. Slowmo ist ein Familienbetrieb, welcher 2006 von den Geschwistern Felicia und Melchior Moss in Berlin-Friedrichshain in die Welt gerufen wurde.

…ein bisschen Entspannung für zwischendurch

Berlin_FriseurWir finden: Bei all dem Shopping, Essen und den vielen Eindrücken, muss man sich zwischendurch mal entspannnen :) Wir waren im Haarstudio Weinhönig. Hier arbeitet die liebe Anja, die euch einen veganen Friseurbesuch ermöglicht. Sie arbeitet ausschließlich mit veganen Produkten und hat uns sehr kompetent und sympathisch beraten. Ihr seid neugierig geworden? Hier könnt ihr Anja für einen Termin kontaktieren: 0163 7827604 oder 030 85015976 oder per Email an Anja@weinhoenig.de

…für den kleinen und großen Hunger

Am ersten Tag in Berlin haben wir uns nachmittags im Café „no milk today“ gestärkt. Das Kiezcafé ist sehr individuell mit vielen Flohmarkt-Schätzen eingerichtet und sehr gemütlich. Hier wird alles selbst gekocht und gebacken – mit nachhaltigen und fairen Lebensmitteln. Wir empfehlen euch den Hafer-Chai-Latte.

Abends ging’s dann ins „Mio Matto“. Das Motto des Restaurants von Björn Moschinksi ist: „Urban und gesund, italienisch und vegan, neuartig und traditionell.“ Die Gerichte sind sehr fein zubereitet und viele Geschmäcker und Variationen ganz neu und überraschend. Das Restaurant ist gehoben, aber nicht abgehoben :) Also auch hier unbedingt vorbeischauen.

Berlin_MioMatto1

Berlin_MioMatto


Für den Hunger zwischendurch sind der Vöner und das Goodies perfekt. Im Vöner könnt ihr euch durch veganes Fast Food schlemmen: Bei uns waren das ganz klassisch Döner und Dürüm. Frische Zutaten, verschiedene Saucen zur Auswahl: perfekt! Die Auswahl im Goodies ist sehr groß: von Kuchen über Wraps bis hin zu Smoothies gibt’s hier alles. Wer in Berlin wohnt: Das Goodies ist super geeignet für die Mittagspause oder eine Stärkung für den Nachmittag. Berlin_Vöner

Wer die Möglichkeit hat, selbst zu kochen: Im veganen Supermarkt Veganz findet ihr alles, alles, alles!

…Übernachten in der Hauptstadt

Auch wenn das Nachtleben in Berlin mit zahlreichen Bars und Clubs lockt, haben wir es nach dem vollgepackten Tagesprogramm nur noch ins Hotelbett geschafft. Übernachtet haben wir im noch relativ neuen Almodóvar Hotel im pulsierenden und für Veggie-Fans total geeigneten Bezirk Friedrichshain. Das Almodóvar ist ein vegetarisches Bio-Hotel und eine echte Ruheoase. Das Frühstücksbuffet stärkt einen mit zahlreichen vegetarischen und veganen Leckereien für einen langen Tag in Berlin. Übrigens gehört noch ein Wellness-Bereich zum Hotel – Sauna, Massagen, Yoga. Hier waren wir bestimmt nicht das letzte Mal und können die Unterkunft auch euch absolut weiterempfehlen.Berlin_HotelBerlin_Hotel1

Wir freuen uns schon jetzt riesig auf unseren nächsten (hoffentlich baldigen) Städtetrip nach Berlin! Wenn ihr auch noch „Must-Do’s“ für Berlin habt, schreibt uns!

-eure Valerie und Marie-

Ein aufregender Tag mit der cosmia an der Naturkosmetik-Messe VIVANESS

Foto 2Gemeinsam mit zwei weiteren Leserinnen des Naturkosmetik-Magazins cosmia und den Redakteurinnen Frauke Werner und Silvia Liebermann besuchte ich die Internationale Fachmesse für Naturkosmetik: VIVANESS. Der Tag war spannend, beeindruckend und hat riesig viel Spaß gemacht. Da haben sich die mühsame Hotelsuche und die lange Zugfahrt nach Nürnberg definitiv gelohnt!

Foto 1Die VIVANESS findet immer parallel zur BIOFACH, der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, statt. Das Messe-Duo steht nur dem Fachpublikum offen und dank der cosmia auch uns drei Leserinnen :) Wir hatten Termine bei den großen Naturkosmetik-Firmen Dr. Hauschka, Lavera, Logocos und Primavera. Dort konnten wir neue Produkte kennenlernen, an Cremes schnuppern und, wir wurden natürlich geschminkt. Ich wurde gleich dreimal geschminkt, was meiner Haut natürlich nicht so gut gefiel. Für die Visagisten war das aber überhaupt kein Problem und das Make-Up sah jedesmal super aus.

Mein Fazit vom Tag: Die VIVANESS hat mir mal wieder deutlich gemacht, dass Naturkosmetik nichts mit einem – für viele oft negativen – „Öko-Touch“ – zu tun hat. Hier findet man wirklich alles, was das Herz begehrt – und noch mehr :)

1000 Dank auch nochmal an dieser Stelle an die cosmia, die mir den Tag an der VIVANESS ermöglicht hat. Es war super mit euch!

PS: Die cosmia findet ihr in den meisten Reformhäusern, Biomärkten …

Dessert? Veganer Himbeer-Traum!

Es gibt Tage, da muss etwas Süßes her. Wenn dieser Tag ein Sonntag ist und der Kühl- und Backschrank nicht die Zutaten für das gewünschte Rezept hergeben, bleibt einem nichts anderes übrig als selbst kreativ zu werden. Das waren wir! Entstanden ist der share veggie Himbeer-Traum :-)

Himbeertraum

Das braucht ihr für drei Portionen:

1 große Kaffeetasse gefrorene Beeren – bei uns Himbeeren
Sojasahne
1 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Vanillezucker
1 Teelöffel Agavendicksaft oder Zucker
1 Teelöffel Maistärke
Zimt
Kakaopulver

So geht’s:

Die gefrorenen Beeren in einem Topf erhitzen, bis sie zerfallen. Zur Seite stellen. Die Maisstärke mit etwas Wasser anrühren und zu den Himbeeren geben. Alles nochmals aufkochen. Mit Vanillezucker süßen. Die Beeren von der Hitze nehmen und etwas auskühlen lassen. In dieser Zeit die kalte Sojasahne mit dem Sahnesteif (besser nochmals die Zutaten checken – Sahnesteif ist nicht immer vegan) zu einer lockeren Sahne aufschlagen. Zimt und Agavendicksaft hinzugeben und untermengen. Wer den etwas getreidigen Geschmack der Sojasahne nicht gerne mag, kann ein paar Löffel der Beeren-Mischung unter die Sahne heben. Wir empfehlen die SOY WHIP Soja-Schlagcreme von Soyatoo.

3 kleine Dessertgläser in der folgenden Reihenfolge befüllen: Beeren, Sahne, Beeren, Sahne. Wir haben jede Schicht mit etwas Kakaopulver „bestäubt“ – geht gut mit einem Teesieb ;-) Wer möchte kann die Dessertgläser mit frischen Beeren, Minze und Kakaopulver verzieren.

Wir hoffen der ein oder andere findet diese Zutaten bei sich daheim und kann gleich loslegen. Wir fanden’s sehr fein und nehmen das Rezept in unsere „Wird nochmal gekocht“-Liste auf.

-eure Marie und Valerie-

Auch den Tante Emma-Laden gibt‘s vegan…

Etwas versteckt in der Webergasse in der wunderschönen Altstadt von Schaffhausen befindet sich seit etwas mehr als einem Jahr der vegane Laden „littl‘ shop of ethics“. Der „littl‘ shop of ethics“ ist ein Bioladen, ein Buchladen, ein Reformhaus, ein Fair-Trade-Shop, eine Bäckerei, eine Drogerie, ein Kleidergeschäft – ach ja: und für die liebsten Vierbeiner gibt’s auch was. Alles vegan. Unter dem Motto „No muh, no mäh, no oink – No pain!“ hat sich Christof Stelz mit dem „littl‘ shop of ethics“ seinen Traum verwirklicht.

Foto Wir haben bereits ein paar Mal bei Christof vorbeigeschaut und können den Besuch im „littl‘ shop of ethics“ wirklich jedem ans Herz legen. Christof ist ein unglaublich netter, hilfsbereiter Mensch und man merkt gleich, dass dieser Laden seine Passion ist. Bei einem Besuch hat er uns erklärt, dass der Gedanke für einen veganen Laden schon länger da war, zuvor hat Christof als Buchhändler gearbeitet. Die Breite des Sortiments ist groß, das Tante-Emma-Laden-Konzept gut durchdacht. Lediglich frische Lebensmittel kann man bei Christof nicht kaufen.

Seine ganz persönlichen Lieblingsprodukte sind sein selbstgemachtes Hummus – etwas Selbstüberzeugung hat ja noch niemand geschadet :) Das Hummus wird jeden Samstag im Shop angeboten. Außerdem ist er Fan vom Hanf-Protein Pulver, welches wertvolle Proteine, Omega 3 und Omega 6 liefert.

Ob sein Konzept in einer doch eher kleinen Stadt wie Schaffhausen läuft, haben wir Christof auch gefragt. „Der Laden kommt sehr gut an. Die Reaktionen sind sehr positiv.“, so Christof. Also: Schaut unbedingt bald im „littl‘ shop of ethics“ vorbei. Wir sind uns sicher, ihr werdet nicht mit leeren Händen rausgehen :) Und noch mehr tolle Neuigkeiten: Der „littl‘ shop of ethics“ eröffnet im Sommer 2014 gemeinsam mit „Süss und Vegan“, einem Onlinehshop für Backwaren, einen Laden in Winterthur. In der ersten veganen Confisserie der Schweiz wird es alles geben, was das süße Herz begehrt. Wir freuen uns schon riesig darauf!

-eure Valerie und Marie-